Thorsten Pöhland - Der Tierarzt in Saarbrücken - Scheidt




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Winterzeit ist Streuzeit

Kaum fallen die ersten Flocken, wird gestreut, was das Zug hält.An den Hund des Nachbarn denkt der gewissenhafte Bürger da zuletzt. Hundebesitzer müssen sich deshalb bewusst sein:


Salz und Streusplitt an den Pfoten können zu ernsthaften Problemen führen!


Durch gefrorenen Schnee oder auch scharfe Splittbrocken kann es zu Rissen in der Ballenhaut kommen. Wenn in diese Läsionen zudem noch Salz eindringt, brennt und ätzt es. Aufgrund der Reizungen fangen die Hunde an, die Pfoten abzulecken, woraufhin sich Entzündungen an der Zwischenzehenhaut entwickeln können, die schwer in den Griff zu bekommen sind.


Hundebesitzer sollten deshalb gestreute Wege meiden.


Schneiden sie die Haare im Zwischenballenbereich vorsichtig aus, damit es zu keinen Schneeverklumpungen kommen kann. Wer ganz sicher gehen will, kann seinem vierbeinigen Freund vor dem Spaziergang die Ballen mit einer Pfotenschutzsalbe (alternativ Vaseline oder Ringelblumensalbe) einschmieren. Die harte Ballenhaut wird dadurch geschmeidiger und reißt nicht so leicht ein. Der Fettfilm schützt zudem die Haut. Wieder daheim kann man die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen und nach dem Trocknen eine Pflegecreme auftragen.


Es gibt spezielle Hundeschuhe, „Booties“, die bei sehr empfindlichen Hunden zu empfehlen sind, vor allem die Großstadtvierbeiner die ständig durch Streusalzstrassen gehen müssen. Erhältlich sind diese im Tierfachhandel oder beim Schlittenhundefachgeschäft. 

Admin 18.12.2010, 21.54

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